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Laxenburg ist Sitz der ersten Antikorruptionsakademie

<ppp00037>Laxenburg ist Sitz der ersten Antikorruptionsakademie

Laxenburg ist seit dem 2. Sepember 2010 offizieller Sitz der IACA, der Internationalen Anti Corruption Academy. Von hier aus soll ein Netzwerk der Korruptionsjäger entstehen. Zur Eröffnung kam niemand geringerer als der UNO Generalsekretär persönlich. Willkommen geheißen von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Außenminister Dr. Michael Spindelegger, Innenministerin Dr. Maria Fekter und Bürgermeister Ing. Robert Dienst.

Ban Ki-moon betonte dabei die hohe Bedeutung des internationalen Kampfes gegen die Korruption. Minister aus mehr als 35 Staaten nahmen am Festakt teil, über 100 Botschafter besichtigten die Räumlichkeiten im ehemaligen Palais Kaunitz. Am abendlichen Empfang im Laxenburg Conference Center gaben sich mehr als 700 hochrangige Gäste ein Stelldichein. Das Resümee: mehr als 40 Staaten haben den Beitritt zur IACA bereits schriftlich dokumentiert oder sind in den finalen Verhandlungen.

Bis zu 150 Personen können an der Akademie gleichzeitig unterrichtet werden. Sie ist als internationale Spitzenforschungs- und Ausbildungseinrichtung konzipiert und wird weltweit die erste Ausbildungsstätte zur Bekämpfung von Korruption sein. Es sollen globale Standards gesetzt werden – durch einen Mix aus Lehre, Forschung und internationalem Dialog. Gelingen sollte dies durch die Partnerschaft mit internationalen Organisationen wie UNDOC oder der EU-Betrugsbehörde OLAF.

„Die Ansiedlung der IACA ist für Laxenburg ein mehrfacher Erfolg“, betonte Bürgermeister Robert Dienst. „Einerseits hat das Land Niederösterreich durch den Kauf des Objektes von den Kreuzschwestern und einem Investment von insgesamt ca. 12 Mio Euro eines der schönsten historischen Objekte in Laxenburg stilgetreu revitalisiert, andererseits gibt das unserer Infrastruktur, der Gastronomie und dem Tourismus weiteren Auftrieb. Das geplante Hotelprojekt erhält im diesem Zusammenhang ebenfalls eine neue Dimension“. Neben der IIASA und der IFAC eine weitere hochangesehene internationale Organisation. Insgesamt mehr als 400 internationale Arbeitsplätze sind somit im Herzen Laxenburgs angesiedelt.

Laxenburg, 6. September 2010