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Unsere Volksschule braucht neue Räume

<ppp00031>Unsere Volksschule braucht neue Räume

Die Laxenburger Volkspartei trägt im Sinne der Gemeindeentwicklung dem Wunsch der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger für eine stabile Bevölkerungsanzahl seit vielen Jahren Rechnung. Seit mehr als 10 Jahren hält Laxenburg bei insgesamt ca. 3.300 Einwohnern – davon sind ca. 2.720 Hauptwohnsitzer und ca. 550 Zweitwohnsitzer. Die Bildungseinrichtungen unserer Gemeinde konnten damit über die Jahre mit gleichbleibenden Raumvoraussetzungen planen.

In den vergangenen Jahren und Monaten hat sich jedoch einiges verändert. Das Land Niederösterreich hat – durchaus im Sinne des zu erwartenden Lernerfolges unserer Kinder – die Klassenschüler-Höchstzahl von 30 auf 25 Kinder herab gesetzt. Das heißt, dass nunmehr ab dem 26. Kind zwei Klassen pro Jahrgang zu führen sind. Auch bei Integrationskindern wurden Verbesserungen für die betroffenen Kinder umgesetzt, die aber auch im Raumprogramm der Volksschule Berücksichtigung finden müssen. Parallel dazu haben wir festgestellt, dass die Anzahl der Hortkinder kontinuierlich im Steigen begriffen ist. Gab es vor wenigen Jahren nur eine Hortklasse, so haben wir vor nicht allzu langer Zeit bereits eine zweite Klasse aufgesetzt und der Trend für die kommenden Jahre lässt schließen, dass es nur mehr eine Frage der Zeit ist, eine dritte Hortklasse zu führen.

Dazu kommt unsere Musikschule, die sich als Regionalmusikschule einen hervorragenden Ruf erarbeitet hat und über ein qualitativ hochwertiges und umfangreiches Fächerangebot verfügt. Auch dafür wird die benötigte Anzahl und die Qualität der Räumlichkeiten immer mehr und wichtiger. Auch dieser Raumbedarf soll durch den Zubau abgedeckt werden.

Nach einem Architektenwettbewerb aus dem Vorjahr wurde das Mödlinger Architektenteam APM Podivin & Marginter vom Gemeinderat mit der Planung und Ausschreibung, sowie der Bauüberwachung beauftragt. Unter der Leitung von unserem geschäftsführenden Gemeinderat Ing. Robert Merker werden derzeit die vorbereitenden Maßnahmen gesetzt, um alsbald eine Ausschreibung für die einzelnen Gewerke durchführen zu können, im Mai im Gemeinderat die Vergabe der Leistungen zu beschließen und damit am ersten Ferientag im Sommer 2011 mit dem Bau zu beginnen.

Was ist konkret vorgesehen? In einem Zubau in Richtung Parkplatz werden auf zwei Ebenen jeweils zwei Klassen neu gebaut, also insgesamt eine Erweiterung der Schule um vier Klassenzimmer. Der Hortbetrieb kann damit räumlich zusammengefasst werden, die Volksschule erhält zusätzlich zu den frei werdenden Räumen im Gebäude eine neue Klasse und die Musikschule einen neuen Ensembleraum. Dazu wird auch für die notwendige Pflege unserer Schule einiges an positiven Veränderungen umgesetzt, denn auch unsere Schulwart-Familie soll bei ihrer Arbeit im erweiterten Raumprogramm bestmöglich unterstützt werden.

„Ganz wichtig für uns ist aber auch die behindertengerechte Ausstattung unserer Schule. So wird einerseits der Eingang zum Zubau behindertengerecht gestaltet werden, aber besonders der mit geplante Lift wird in Hinkunft auch die Erreichbarkeit aller Räume im Obergeschoß ermöglichen“, hält GGR Robert Merker mit der gebotenen Deutlichkeit fest, „denn die Volksschule war bis jetzt leider das einzige öffentliche Gebäude, wo wir diesen Grundsatz noch nicht umsetzen konnten – jetzt ist auch das in greifbare Nähe gerückt!“

Natürlich ist bei einem solchen Projekt auch das Thema Energieeffizienz und erneuerbare Energie ein wichtiges Thema. Auch dazu hat sich GGR Merker umfassend informiert und gemeinsam mit den Architekten das System „Wärmepumpe auf Basistechnologie Luft-Wasser mit kontrollierter Raumlüftung“ als bestgeeignete Lösung herausgearbeitet. Die dabei zu erzielende Energiekennzahl unter 29 entspricht dem Niedrigenergiestandard. Also ganz im Sinne von Klimabündnis und dem EU-Programm „Bürgermeisterkonvent“, wo ja Laxenburg eine Vorreiterrolle in Österreich einnimmt.

„Wir haben mit allen betroffenen Bildungseinrichtungen und auch unserem Schulwart das Projekt über die Wochen und Monate gemeinsam besprochen und reifen lassen.
Viele Stunden und Überlegungen wurden bisher zu Papier gebracht, die auszuschreibende Lösung wird schließlich die Summe des Best-Machbaren sein“, so Bürgermeister Robert Dienst zu dieser doch im Millionenbereich liegenden Investition für die kommenden beiden Budgetjahre.

„Ausbildung und Weiterbildung hat einen ganz besonders hohen Stellenwert. Die vielen Zusatzangebote in Laxenburg zum Standardlehrplan bzw. der Standardausstattung von Volksschule, Hort und Musikschule zeigen dies eindrucksvoll. Die positiven Rückmeldungen von Schülern, Eltern und Vereinen unterstreichen dies seit Jahren. Mit dem Zubau wird das Raumangebot unserer Volksschule samt dem attraktiven Freiraumbereich nochmals nachhaltig verbessert“, stellt die zuständige geschäftsführende Gemeinderätin Hannelore Vesztergom zufrieden fest.

Für die Laxenburger Volkspartei steht der Mensch im Mittelpunkt. Die damit verbundenen Herausforderungen nehmen wir gerne an und schaffen für unsere Bürgerinnen und Bürger – ob jung oder alt – die dazu erforderlichen Einrichtungen qualitativ hochwertig, einem zeitgemäßen Stand entsprechend und vor allem: zeitgerecht !

Mit familienfreundlichen Grüßen – Ihre Laxenburger Volkspartei