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Spitalsneubau in Mödling und Baden

Die andauernde – und leider wenig fundierte bzw. negative – Diskussion rund um diese beiden Spitalsneubauten ist schlicht nicht nachvollziehbar. Da gibt es ein Bundesgesetz, wonach bei einer Zahl von 50.000 bis 90.000 Einwohnern in einem Ballungsraum eine medizinische Grundversorgung in Form eines Spitals sichergestellt sein muss. Da hat das Einzugsgebiet von Mödling (wo auch der Bezirk Schwechat dazu gehört !) derzeit ca. 190.000 Einwohner, der Bezirk Baden derzeit ca. 140.000 Einwohner. Und alle Zukunftsprognosen zeigen, dass unsere Regionen in Zukunft noch weiter wachsen werden.

Es war für unsere medizinische Versorgung klipp und klar eine bestmögliche Entscheidung für die Bevölkerung in unserer Region zu treffen. Die Landespolitik hat mit dem Beschluss „Ein Haus unter zwei Dächern“ mit Behandlungsschwerpunkten in beiden Kliniken eine richtige zukunftsweisende Lösung fixiert. Die Kritik aus einem Rohbericht des Rechnungshofes geht aus vielen Gründen vollkommen ins Leere – und nicht nur das Land, auch viele Gemeinden der beiden Bezirke haben ihrem Unmut zur Situation u.a. in Form von Resolutionen bzw. Presseaussendungen zum Spitalsbau kundgetan !

Erschüttert musste die Laxenburger Volkspartei in der Gemeinderatssitzung im März 2012 zur Kenntnis nehmen, dass sowohl die SPÖ wie auch die GRÜNEN scheinbar dem Populismus erliegen und die Resolution für Laxenburg nicht mitgetragen haben. Die SPÖ hat dagegen gestimmt, die GRÜNEN haben sich der Stimme enthalten, was laut Gemeindeordnung auch Gegenstimmen sind. Der FPÖ-Mandatar war bei der GR-Sitzung entschuldigt.

Die Resolution wurde letztlich mit den Stimmen der Laxenburger Volkspartei beschlossen.
Eine weitere wichtige Unterstützung von LH Stv. Mag. Wolfgang Sobotka und LH Dr. Erwin Pröll im Sinne der Gesundheit und bestmöglicher medizinischer Versorgung für Laxenburg und unsere Region. Viele Bürgerinnen und Bürger, die die aktuellen baulichen Zustände im Spital Mödling kennen, haben die Resolution als notwendiges Signal bezeichnet – und immerhin soll der neue Pavillon A bereits im Jahr 2014 in Betrieb gehen ….

Die Laxenburger Volkspartei wird sich jedenfalls durch dieses nicht nachvollziehbare Verhalten der anderen Fraktionen im Gemeinderat unter keinen Umständen davon abhalten lassen dafür einzutreten, dass jeder von uns die beste medizinische Versorgung so nahe wie möglich, so rasch wie möglich und unabhängig von Alter oder Einkommen bekommt.

30. April 2012