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Das Hotelprojekt steht vor dem Start

<ppp00000963>Das Hotelprojekt steht vor dem Start

Das Nächtigungspotential ist vorhanden, die Notwendigkeit eines Hotels der gehobenen Kategorie ist für Laxenburg evident und seit langem sowohl von unseren internationalen Organisationen im Ort wie auch dem Konferenzzentrum, für das Veranstaltungszentrum Kaiserbahnhof, dem Tourismusziel Schlosspark mit all seinen Veranstaltungen sowie unserer Bevölkerung zur Unterbringung von Familie, Freunden und Bekannten dringlich erwartet.

Schon vor Jahren hat eine Studie von Marriott ergeben, dass Laxenburg durch die genannten Organisationen großen Eigenbedarf hat, die Infrastruktur des Ortes sehr gut geeignet ist, das Einzugspotential im Bezirk Mödling (u.a. mit SCS, IZ NÖ-Süd, der Thermenregion allgemein), bis Baden und Wiener Neustadt auf der einen Seite, bis Wien selbst und dem Flughafen Schwechat auf der anderen Seite, eine Investition rechtfertigt. In Zeiten der Finanzkrise, den zögernden Darlehensvergaben der Banken sowie das Bestreben internationaler Hotelketten zur Errichtung von Objekten in Wien war allerdings für Laxenburg Durchhaltevermögen und Optimismus angesagt. Zumal in vielen größeren Gemeinden und Städten in Niederösterreich ähnliche Projekte angesagt waren, die ebenso wenig zur Realisierung gelangt sind.

Jetzt scheint es nach vielen Jahren der Suche nach einem geeigneten Investor bzw. Betreiber tatsächlich in Laxenburg gelingen. Bürgermeister Ing. Robert Dienst hat über all die Jahre intensiv mit vielen potentiellen Partnern verhandelt, aber dankenswerter Weise die Zielsetzung nach Qualität und nicht bloß „Zimmern“ nie aus den Augen verloren. Und schlagartig ergaben Gespräche mit einem schon längerfristig engagierten Partner eine neue Möglichkeit, mit einer Berliner Investmentfirma konkret zu werden. Nach Besichtigungen des Standorts, der Diskussion über die Erwartungen von Gemeinde wie auch Investoren sowie den Verhandlungen zum Zeitplan und dem Kaufpreis unterzeichneten die Geschäftsführer des Unternehmens ein Kaufanbot.

Ja, und bei der Gemeinderatssitzung am 26. September 2017 hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen, dieses Kaufanbot in der Höhe von 1,1 Mio Euro zum Ankauf des gemeindeeigenen Grundstücks in der Größe von ca. 6.700 m2 (vor dem Bauprojekt Kaisergarten in der Guntramsdorfer Straße) anzunehmen und damit den Weg zur Errichtung eines Hotels mit 140 – 160 Zimmer, einem Restaurant sowie der notwendigen Nebenräume und Nebenanlagen frei zu machen.

Die Planungsarbeiten haben laut Investoren schon begonnen. Baubeginn ist für Frühjahr 2018 vorgesehen, die Eröffnung soll (bei planmäßigem Verlauf) Ende 2019 sein. Von der Kategorie her ist ein 3* Plus Hotel mit einem internationalen Markennamen geplant. Eine diesbezügliche Entscheidung soll im Rahmen der Projekteinreichungen bis Dezember 2017 fallen.

„Liebe Laxenburgerinnen und Laxenburger, mit diesem positiven Ausblick rückt eines meiner großen Ziele zur strategischen Entwicklung unseres Laxenburg in greifbare Nähe rückt. Und ich möchte aber auch nochmals festhalten, dass die Errichtung und der Betrieb eines Hotels in der Marktgemeinde Laxenburg nicht nur in der künftigen  Entwicklung der Gemeinde ein wichtiger Meilenstein ist, sondern neben

  • einer enormen Aufwertung und wichtigen Absicherung des Standorts Laxenburg für unsere internationalen Organisationen
  • auch eine wesentliche Verbesserung im touristischen Segment (Schlosspark, Konferenzzentrum, Veranstaltungssaal Kaiserbahnhof, Theatersommer NÖ)
  • eine Umwegrentabilität für die Laxenburger Wirtschaft (Nahversorger, Dienstleister, Gastronomie, usw.)
  • zusätzlichen Arbeitsplätzen im Ort selbst
  • sowie Einnahmen für die Marktgemeinde Laxenburg (Kommunalsteuer und Tourismusabgaben)

bringt“, zeigt sich Bürgermeister Ing. Robert Dienst von der aktuellen Entwicklung höchst erfreut.

Die Investoren sind in Deutschland bereits mehrfach mit ihren Projekten positiv am Markt vertreten, realisieren dort auch aktuell drei Vorhaben und starten mit dem Projekt Laxenburg den ersten Hotelstandort in Österreich. Jetzt wird es also davon abhängen, ob die festgemachten Fristen zur Realisierung eingehalten werden, die notwendigen bau- und gewerberechtlichen Erfordernisse für Niederösterreich erfüllt werden – diesbezüglich Zweifel hat aber auch die uns begleitende Anwaltskanzlei nicht.

Wichtig ist aber auch: sollten die Rahmenbedingungen durch die Investoren nicht vertragsgemäß erfüllt werden, dann wird eine Rückkaufoption schlagend und ds Grundstück fällt an die Gemeinde zurück.

Sehr geehrte Laxenburgerinnen und Laxenburger, eine gute Entwicklung mehr für unsere Infrastruktur und das Leben im Ort. Und es zeigt sich einmal mehr, dass klare Vorstellungen und Rahmenbedingungen, Beharrlichkeit und positives Denken die Grundlage für eine langfristige gedeihliche Ortsentwicklung sind. Die Laxenburger Volkspartei wird Sie natürlich gerne weiterhin am Laufenden zu diesem Thema halten.

Herzlichst – Ihr Team der Laxenburger Volkspartei

(Laxenburg, 28. September 2017)