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Wirtschaftshof und Abfallsammelzentrum eröffnet

<ppp00000955>Wirtschaftshof und Abfallsammelzentrum eröffnet

Neuer Wirtschaftshof und neues Abfallsammelzentrum eröffnet - Laxenburg jetzt mit modernem Zentrum zur Ortspflege

In Anwesenheit von LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf konnte Bürgermeister Ing. Robert Dienst  am 7. September 2018 mit mehr als 400 Gästen das neue Aushängeschild unserer Infrastruktur in Laxenburg feierlich zum Betrieb übergeben. Technisch am letzten Stand, Synergien mit Feuerwehr und Zivilschutz, nachhaltig im Sinne der Umwelt, architektonisch wertvoll im  Erscheinungsbild. Und mindestens für die nächsten 30 Jahre eine optimale Basis für unseres Wirtschaftshofteam – zur  bestmöglichen Betreuung unseres Ortsgebiets sowie der optimalen Sammlung und Verbringung der Abfälle.

Große Tradition – Beste Zukunft ! So lautet das Motto unserer Gemeinde. Und mit Stolz können wir sagen, dass das Laxenburg von heute vorbildlich für eine moderne und dynamische Gemeinde steht. Gepflegtes historisches Ambiente, beste Lebens- und Freizeitqualität, zeitgemäße Infrastruktur, hohe soziale Kompetenz, Top-Bürgerservice und alle Attribute einer Umwelt-Mustergemeinde machen unseren Ort für Einwohner wie Gäste äußerst attraktiv.

Wo Leben ist, fallen auch Abfälle an. Unser  durchgängiges System „Vermeiden – Sammeln – Entsorgen“ hat sich über die Jahrzehnte erfolgreich bewährt. Die 15 Abfallsammelplätze quer über den ganzen Ort – keiner mehr als 200 Meter fußläufig von jedem Haushalt im Ort erreichbar – sind mit modernsten Sammelbehältern ausgestattet. Zuletzt im März dieses Jahres die Umstellung aller Glascontainer auf neueste lärmarme Technologie. Unsere Restmüll- und Bioabfallentsorgung, wo wir seit heuer zwei weitere Abfuhrtermine in den Entsorgungskalender aufgenommen haben – ohne Erhöhung der Gebühren. Die 14-tägige Dampfreinigung der Biotonnen in den Sommermonaten – ebenfalls in den Gebühren enthalten. Oder die bürgerfreundliche Sperrmüllentsorgung unter dem Motto „Anruf genügt“ – und zeitnah wird sperriger Hausrat abgeholt, der nicht selbst aus den Haushalten in das  Abfallsammelzentrum verbracht werden kann. Und das alles zu jährlichen Gebühren, die nachweislich im unteren Durchschnitt der Müllgebühren im Bezirk Mödling, ja in ganz Niederösterreich liegen.

Die kommunalen Aufgaben wollen und müssen laufend auf hohem Niveau erledigt werden und haben den steigenden Bedürfnissen wie auch den gesetzlichen Rahmenbedingungen bestmöglich zu entsprechen. Mit dem bisherigen Wirtschaftshof in der Hofstraße 13, der im Juni 1987 in Betrieb genommen wurde,  können die Anforderungen der Jetztzeit – und schon gar nicht die Herausforderungen der Zukunft – geeignet abgedeckt werden.

Mit dem Weitblick in Richtung Ortsentwicklung begannen wir bereits im Jahr 2005 mit den  ersten Planungen zu einem Neubau des Wirtschaftshofes. Nachdem dann 2007 die Standortwahl getroffen war, konnte im gleichen Jahr auch noch das Grundstück im Ausmaß von 7.680 m2 angekauft werden. In den Jahren danach erfolgten diverse Vorarbeiten zur Untergrundverfestigung für die geplanten Objekte sowie die intensive Phase der Referenzbesuche bei unzähligen Wirtschaftshöfen und Abfallsammelzentren in NÖ, dem Burgenland und der Steiermark. Federführend dabei der damalige gfGR  Herbert Löschinger und unser Wirtschaftshofleiter Hermann Wiesinger.

Aus der Vielzahl an Erkenntnissen erstellte ein Kernteam der Gemeinde unter der Leitung von gfGR Ing. Robert Merker, dem inzwischen für die Abfallwirtschaft zuständigen gfGR David Berl, der Unterstützung durch den Chef des Abfallverbandes im Bezirk Mödling, DI Werner Tippel, sowie dem Projektverantwortlichen der Gemeinde, Ing. Norbert Schiffner, ein entsprechender Leistungskatalog und im Frühjahr 2014 eine Interessentenfindung öffentlich bekannt gemacht. Der Entwurf des Architekten DI Georg Petrovics vom Architekturbüro PPA architects ging eindeutig als Siegerprojekt hervor.

Im Dezember 2015 wurde die Ausführung der Planungsphase 2 (Detailplanung und Kostenermittlung) durch den Gemeinderat an die Firma kosaplaner + partner beschlossen. Es flossen weitere ergänzende Infrastrukturmaßnahmen ein (z.B. die Errichtung einer Dieseltankstelle, eine Photovoltaik-Anlage am Dach, Ausstattung mit Luft-Wasser-Wärmepumpen). 2016  die Erstellung und Finalisierung der Ausschreibungsunterlagen. Und im 1. Quartal 2017 die Ausschreibungen - immerhin 20 unterschiedliche Gewerke. In einer eigenen Gemeinderatssitzung im April 2017 schließlich die Vergabe der Leistungen an die einzelnen Unternehmen.

Altstoffsammelzentrum Am 9. Juni 2017 – knapp 10 Jahre nach dem Ankauf des Grundstücks – der feierliche Spatenstich und die Umsetzung konnte beginnen. Ab diesem Zeitpunkt wurde es für das Kernteam des Projektes wirklich intensiv und spannend. Jeden Montagvormittag Baubesprechung, einerseits zur Koordination der Unternehmen, andererseits zur laufenden Überprüfung des Baufortschritts. GGR Ing. Robert Merker (verantwortlich für Bauen und Raumordnung), GGR David Berl (verantwortlich für die Abfallwirtschaft) und dem Projektverantwortlichen aus dem Bauamt der Gemeinde Ing. Norbert Schiffner – sowie dem Projektleiter unseres Hauptplaners, Herrn Ing. Stefan Pospisil von der Firma kosaplaner, gilt das Kompliment und Dankeschön schlechthin. Denn dank ihres unglaublich intensiven Einsatzes waren wir über all die Monate im Wesentlichen im Bauzeitplan. Auch schwierige Witterungsverhältnisse am Ende des vergangenen Winters haben die einzelnen Partner bestens gemeistert.

Ja – dann sind da noch die Außenanlagen. Der Bau eines Versickerungsbeckens, die Verbreiterung der Zufahrtsstraßen Gustav Schütt-Gasse und Kommunalweg, die Umbauarbeiten bei der Zufahrt in der Achauer Straße (in Zusammenarbeit mit der NÖ Straßenverwaltung), die Neugestaltung des Friedhofsweges inklusive des Wegenetzes und der Parkplätze rund um die Friedhofskapelle – sowie die Rodung und sofortige Neupflanzung von Bäumen und Sträuchern bringen auch den gesamten Außenbereich des neuen Wirtschaftshofes und des ASZ funktionell wie optisch bestens in das Projekt ein.

Die Gestaltung und Logistik im Abfallsammelzentrum im Sinne des Bürgerservice war ganz wichtig. Weil wir Laxenburgerinnen und Laxenburger ja in weiterer Folge zu allen Jahreszeiten und allen Wetterverhältnissen optimales Bürgerservice genießen wollen, bietet die großzügige Überdachung jederzeit eine sichere und wetterunabhängige Abgabe der Abfallfraktionen. Eine leicht erkennbare Verkehrslenkung und sichere Entlade- und Abgabemöglichkeiten sorgen für möglichst kurze Wartezeiten. Videoüberwachung gibt Sicherheit für das Objekt, die Räumlichkeiten wie auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Der Einsatz der „Laxenburg-Karte“ sorgt dafür, dass ausschließlich berechtigte Laxenburgerinnen und  Laxenburger Zutritt erhalten – und somit die Kosten der Abfallwirtschaftsgebühren kontrollierbar bleiben – und auf dem bestehenden günstigen Preisniveau – gehalten werden können. Die „Laxenburg-Karte“ als universelles Zutrittsmedium zu den Serviceleistungen der Gemeinde ist grundsätzlich seit langem bekannt. Von den Taxidienstleistungen über den Zutritt zum Badeteich bis eben jetzt auch zum Zutritt in das ASZ.

AltstoffsammelzentrumMit der Eröffnung des neuen Wirtschaftshofes und dem neuen Abfallsammelzentrum schlägt die Marktgemeinde Laxenburg jedenfalls ein neues Zeitalter im Bereich Bürgerservice zur Abfallwirtschaft auf. Wie auch für die Arbeitsumgebung und die Logistik unserer Wirtschaftshof Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – unter gleichzeitiger nachhaltiger Verbesserung der Infrastruktur in diesem Ortsteil. Die Investitionssumme von insgesamt ca. 4,2 Millionen Euro ist die größte Einzelinvestition in der Geschichte unserer Gemeinde. Der Dank gilt auch dem Land Niederösterreich für die großzügige Subvention von 670.000.- Euro.  

Mit Samstag, 8. September 2018 nur mehr das neue Abfallsammelzentrum zur Abgabe der diversen Abfallfraktionen in Betrieb – der alte Wirtschaftshof in der Hofstraße ist geschlossen und somit Geschichte! Die Laxenburger Volkspartei bedankt sich nochmals für das große Interesse und den positiven Zuspruch zu diesem für die Ortsentwicklung und Zukunft von Laxenburg so richtungsweisenden Projektes im Sinne unserer Lebensqualität und Umwelt.


Laxenburg, 18. September 2018